Das Hotelzimmer hatte die Nummer neunundachtzig, mal sehen, ob diese Information noch wichtig sein kann. Das Hotelzimmer ist genau beschrieben, das hätte ich jetzt nicht gedacht, denn ich glaube, das ist die einzige genaue Beschreibung im Buch. Nachdem er sich das Zimmer genau angesehen hatte, entdeckte er eine weiße Türklinke. Er hatte ein bisschen Angst und dachte auch, dass die Tür verschlossen sei. Er nahm all seinen Mut zusammen und öffnete die Tür und dahinter war ein ... eben ein Badezimmer. Und es hatte sogar eine Badewanne. Was für ein Luxus. Er hatte das Bedürfnis sich zu waschen. Verständlich. Er ließ sich ein Bad ein. Er zog sich aus und bedauerte, dass er kein anderes Hemd hatte. Ich verstehe, nach dem Baden ziehe ich auch lieber frische Kleider an als meine schmutzigen. Aber er badete mit großer Freude und hatte viel Spaß. Aber nach dem Bad wusste er nicht, was er machen sollte. Da öffnete er die Zimmertür, schaute hinaus und sah eine junge Frau. Sie erinnerte ihn an die Frau, die ihm die Brieftasche verkauft hatte und auch an Karoline. Oh, Frauen mit Frauen zu vergleichen oder an andere zu erinnern, keine gute Idee. Er sagte zu ihr "Sie sind schön". Sie sagte zu ihm "Sie gefallen mir auch" und "Einen Moment! Vielleicht sehen wir uns morgen". Dann ging sie, aber er folgte ihr und sah sich die Zimmernummer an: Siebenundachtzig. Er behielt sie in seinem Herzen. Ach, unser Andreas, wieder verliebt, oder er hat eine große Sehnsucht.
Kommentar hinzufügen
Kommentare