Kapitel 13

Veröffentlicht am 28. November 2023 um 11:04

Andreas war knapp nach der Zehn-Uhr-Messe angekommen. Dann war es wieder selbstverständlich, dass er in der Nähe ein Bistro erblickte und trat logischerweise wieder hinein und begann wieder zu trinken. Ach Mensch Andreas. Er sah nach, ob er noch genug Geld hatte und merkte, dass er nur noch zweihundertfünfzig Francs besass. Wie zur Hölle kann man in einem einzigen Tag siebenhundertdreissig Francs ausgeben? Ich denke, dass das Mädchen ihm eventuell ein bisschen Geld gestohlen hat oder er hat am vorherigen Tag alles für beide ausgegeben. Er wollte dort warten bis die Glocken wieder läuteten, ich weiss nicht, ob das so eine gute Idee ist, in einem Bistro zu warten. Er bestellte noch mehr zu trinken und trank. Es war gerade einmal etwa Zehn-Uhr-dreissig, könnte ich jetzt persönlich immer noch nicht. Er hörte die Glocken und zahlte. Vielleicht kann er jetzt endlich seine Schulden bezahlen. Obwohl hat er überhaupt noch genug? Er stiess vor der Türe mit jemandem zusammen, sie kannten sich. Ich frage mich wieder, woher? Ach so, sie hatten zusammen als Kohlenarbeiter gearbeitet. Der andere Mann hiess "Woitech" Andreas sagte, dass er in die Messe losmüsse . Woitech fragte ihn, seit wann er in eine Messe ging und er selbst kann die Pfaffen nicht leiden. Ich mag Kirchen und Messen auch nicht wirklich. Andreas sagte, dass er der kleinen Therese Geld schuldete. Woitech fragte ihn die kleine heilige Therese. Ouou, schuldet er ihr auch Geld? Jedenfalls begleitete Woitech Andreas zur Kirche. Sie sind hineingegangen und Woitech sagte Andreas, er solle ihm sofort hundert Francs geben, da Woitech sonst in das Kriminal kommen würde. Andreas gab ihm zwei Hundertfrancsscheine. Tja, nun hatte unser Andreas wieder kein Geld um es der kleinen heiligen Therese zurückzuzahlen. Ich hätte gedacht, dass er es dieses Mal wirklich schaffen könnte. Andreas ging aus der Kirche hinaus. In dem Bistro von vorher wartete Woitech auf ihn. Es wurde gesagt, das Woitech gar keinem Kumpel Geld schuldet, was ein mieser Kerl dieser Woitech. Sie tranken und tranken und tranken wieder. Typisch. Dann gingen sie in das Haus, welches die gefälligen Mädchen waren. Ich weiss nicht mit wie vielen Frauen Andreas etwas hatte in diesem Buch. Dort blieben sie dann drei Tage lang. Was zur Hölle haben die dort so lange gemacht? Die Wege von Andreas und Woitech trennten sich. Und sie sagten bis am Sonntag um die gleiche Zeit und gleicher Ort. Mal schauen was dort passiert.

Randnotiz zum Bild, dass ist die Kirche in der sie waren.

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