Ich persönlich war etwas überrascht, als ich die letzte Seite des Buches erreicht hatte. Mit diesem Ende hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war persönlich auch ein wenig enttäuscht. Ich mag eher Happy Ends. Zudem hatte man das ganze Buch die Frage im Kopf, ob Andreas nun seine Schulden begleichen kann oder ob der Geldrausch auch einmal vorbeigeht. Ob er lernt, dass das Trinken nicht alles ist etc. Zudem Frage ich mich auch, was dann mit dem kleinen Mädchen passiert ist, denn es muss schon einen recht grossen Schock bekommen haben, als Andreas plötzlich vor ihr umgekippt war.
Um auch noch den letzten Satz: "Möge Gott uns allen, uns Trinkern, einen so leichten und so schönen Tod!" etwas zu sagen. Joseph Roth hatte ja selber mit einer Alkoholsucht zu kämpfen. Eventuell hatte er Probleme und keinen so leichten Tod wie Andreas.
Ich habe mir gedacht, wenn Joseph Roth nicht so früh verstorben wäre, dass das Buch noch etwas länger geworden oder anders ausgegangen wäre.
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